Broschüre „Depression erkennen und behandeln“

Frühjahrsdepression – Wenn der Frühling krank macht

Bonn, 27.03.15 Endlich wird es Frühling. Mildere Temperaturen und mehr Sonnenschein lassen bei den meisten Menschen die Stimmung steigen. Aber das schöne Wetter weckt nicht bei jedem Frühlingsgefühle: Regelmäßig steigt im Frühjahr auch die Zahl akuter Depressionen an. Der Grund: Im heiteren Frühling empfinden depressiv veranlagte Menschen den Kontrast zur eigenen Trostlosigkeit als besonders bedrückend. Obwohl die Depression oftmals mit erheblichem Leidensdruck verbunden ist, stellt sie noch immer ein Tabuthema dar. Dabei lassen sich depressive Störungen gezielt und in den meisten Fällen erfolgreich behandeln. Und in sehr vielen Fällen findet man zu alter Lebensfreude und Schaffenskraft zurück. Aber woran erkennt man eine Depression? Was löst sie aus? Und was kann man dagegen tun? Die kostenlose Broschüre „Depression erkennen und behandeln“ vom Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz BGV beantwortet diese Fragen übersichtlich und verständlich.

Depression ist eine behandlungsbedürftige Erkrankung

Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten und folgenreichsten Erkrankungen. Jeder fünfte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression. Allein in Deutschland sind aktuell rund vier bis sechs Millionen Menschen betroffen. Stimmungstiefs, Freudlosigkeit, Antriebsschwäche, aber auch Schlafstörungen sind die typischen Symptome einer Depression. Häufig wird dies aber nicht als Zeichen einer ernsthaften und behandlungsbedürftigen Erkrankung gedeutet. Zudem wird die Krankheit häufig verleugnet oder verdrängt.

Depression ist mehr als schlechte Laune

Viele Betroffene leiden wegen der angeblich schlechten Laune unter Vorurteilen ihrer Mitmenschen. Doch ein Stimmungstief ist ein vorübergehendes Ereignis, eine Depression nicht. Schlafstörungen, Appetitverlust oder ein Engegefühl in der Herzgegend können Symptome für die Erkrankung sein. Auch anhaltende Phasen von Angst und Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust bis hin zu Antriebsschwäche sollten ärztlich abgeklärt werden. „Fühlt man sich länger als 14 Tage erschöpft und kaum noch in der Lage, den Alltag zu bewältigen, sollte man seinen Hausarzt ansprechen“, rät Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des BGV.

Depression erkennen und ernst nehmen

Die kostenlose BGV-Broschüre zum Thema Depression bietet fundierte Informationen, um Entscheidungen zu treffen und schnell die richtige Hilfe zu finden. Sie beschreibt Ursachen, Auslöser sowie typische Anzeichen einer Depression. Außerdem werden Diagnose- und Therapiemethoden detailliert aufgezeigt. Schließlich enthält der Ratgeber Leitlinien für das richtige Verhalten Betroffener und Angehöriger bei einer diagnostizierten Depression. Bestelladresse: BGV, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn und im Internet unter www.depression-erkennen.de